Optimierung in Logistik und Wareneingang

Transportketten und Logistik sind derzeit immer wieder in den Schlagzeilen, weil sie unterbrochen sind und nicht so reibungslos funktionieren, wie wir das gewohnt sind.

Von der Logistik wird grundsätzlich erwartet, dass alles zuverlässig und pünktlich klappt und man sich darüber hinaus keinen Gedanken mehr machen muss. Damit dies auch der Fall ist, ist Peter Britz, RKW Referent und Coach, in den Unternehmen unterwegs.

Sein Ziel ist es, nicht nur die Funktionsfähigkeit in der Logistik zu sichern, sondern auch nach Optimierungspotential zu suchen. Seiner Erfahrung nach, ist die Logistik (ganz ähnlich wie die Gastronomie) von Quereinsteigern geprägt. Oftmals seien daher die Basics der Logistik nicht oder nur rudimentär bekannt.

Des Weiteren werden grundsätzlich zwei Herausforderungen in der Logistik genannt: Zu wenig Personal und zu wenig Platz.

Peter Britz kennt diese „Standardprobleme“ und weiß diese in seinen Coachings zu entkräftigen: „Problem 1. Wir haben genug Personal, das vorhandene Personal arbeitet nur zu uneffektiv. Und Problem 2: Wir haben nicht zu wenig Platz, wir haben zu hohe Bestände (Mengen).“

     

Coaching mit allen Prozessbeteiligten

Der RKW Bayern e.V. bietet Unternehmen Logistik-Coachings auf Anfrage an. Sie sind praxis- und zielorientiert und finden in Präsenz vor Ort bei der Kundschaft statt. Gelegentlich werden Folgetermine auch Online durchgeführt.

Ein Logistik-Coaching wird in der Regel von der Geschäftsführung oder der Logistikleitung in Auftrag gegeben und dauert durchschnittlich 3 bis 4 Tage. Nur in Ausnahmefällen bei Firmen mit sehr hohem Logistikaufkommen können mehrere Monate gebraucht werden.

Wichtig ist, dass alle Prozessbeteiligten (unter Umständen bis hin zum Staplerfahrer im Lager) dabei einbezogen werden.

Das typische Logistik-Coaching beginnt mit einer Ist-Analyse, gefolgt von einem Vergleich von Soll- und Ist-Zustand. Dann wird ein Soll-Konzept und Umsetzungsvorschläge entwickelt. Der Coach unterstützt und betreut die Umsetzung. Zur Erfolgskontrolle gehört nach der Umsetzung die Reflektion und Nachbearbeitung, die im Idealfall in Form einer Schulung oder Einführung von Standardisierung erfolgen kann. Grundsätzlich ist die Zielsetzung Prozessoptimierung und dadurch Kostenreduzierung.

Peter Britz kommt selbst vom Fach. Er ist unter anderem Regalprüfer, er berät bei der Regalplanung und bei der Schadensprävention und erstellt Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen. Darüber hinaus ist er Fachmann für Flurförderfahrzeuge, er macht die Ausbildung gemäß DGUV 308-001 (Erlaubnis zum Führen von Flurförderzeugen) und berät Firmen bei der Auswahl und Anschaffung von FFZ. Und ist er Experte und Ausbilder für das Thema Verladen und Ladungssicherung.

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